Kollekte

In unserer Kirchengemeinde werden im Rahmen unserer Gottesdienste Kollekten eingesammelt. Diese unterteilen sich in Pflichtkollekten und Freie Kollekten. Erstere werden von unserer Landeskirche, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) vorgegeben, letztere legt der Kirchenvorstand unserer Gemeinde alljährlich in eigener Verantwortung fest. Die tabellarische Übersicht aller Pflicht- und Freien Kollekten finden Sie als pdf-Datei in unserem Downloadbereich.

Weiterführende Informationen zum Thema "Kollekte" finden Sie auf den Seiten der EKHN.
 

Pflichtkollekten

Die von der EKHN vorgegebenen Pflichtkollekten finden Sie im Kollektenplan mit einer Auflistung und Erläuterung aller Verwendungszwecke.
 

Freie Kollekten

Die sogenannten Freien Kollekten werden - ergänzend zum Kollektenplan der EKHN - in unserer Gemeinde für weitere, eigenverantwortlich festgelegte Zwecke eingesammelt. Dabei handelt es sich oftmals um Organisationen und Einrichtungen, zu denen unsere Gemeinde einen besonderen Bezug hat. Die Entscheidung fällt uns nicht immer leicht, denn es gibt immer mehr hilfsbedürftige und förderungswürdige Einrichtungen, Institutionen oder einfach Menschen, die wir unterstützen möchten. Einige davon listen wir im folgenden auf; sie stehen in alphabetischer Reihenfolge:
 

Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!

Die Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" wurde 2011 ins Leben gerufen. In ihrem Namen engagieren sich mittlerweile über hundert Organisationen aus dem umwelt-, friedens- und entwicklungspolitischen Bereich sowie Kirchen gegen deutsche Rüstungsexporte. Denn Deutschland zählt zu den größten Waffenexporteuren der Welt (Platz 4 im Jahr 2020). Deutsche Waffen werden in Kriegs- und Krisengebiete und an menschen- und völkerrechtsverletzende Staaten exportiert. Vor der daraus resultierenden Gewalt versuchen viele Menschen sich durch Flucht zu retten. Die Grenzsicherung der EU und vieler Staaten zielt auf deren Abwehr, wozu wiederum auch deutsche Rüstungsunternehmen Waffen und Grenzsicherungsanlagen liefern. Die Rüstungsindustrie verdient also doppelt am Leid der Menschen. Die "Aktion Aufschrei" will dem nicht tatenlos zusehen.
 

Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.

Der gemeinnützige Verein "Armut und Gesundheit in Deutschland", gegründet von Prof. Dr. med. Gerhard Trabert, ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit 1997 mit verschiedenen Hilfsprojekten für arme und notleidende Menschen engagiert. Die laufenden Projekte des Vereins wenden sich an Wohnungslose, Geflüchtete, Kinder und Kranke, die in sozial benachteiligten Verhältnissen leben müssen und nicht ausreichend medizinisch versorgt werden.
 

Childaid Network

Vielleicht kennen Sie noch die "Initiative Kronberg"? Diese private Organisation, mit der ein aktives Ehepaar unserer Gemeinde besonders verbunden war, unterstützte seit 1996 Entwicklungsgebiete in Guatemala und Nepal. Aus Altersgründen konnte die Initiative Kronberg ihre Arbeit nicht länger fortsetzen und schloss sich im Jahr 2018 an das "Childaid Network" an. Dieses Kinderhilfswerk ist eine gemeinnützige Stiftung, deren Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich Bildungsprojekte liegt und deren Zielsetzung es ist, benachteiligen Mädchen und Jungen in Nordostindien, Nepal, Bangladesh und Myanmar den Zugang zu guter Schulbildung und Berufsqualifizierung zu ermöglichen. Derzeit unterstützt Childaid Network in Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Projektpartnern über 50.000 Kinder und Jugendliche an mehr als 650 Projektstandorten.
 

"Danielas Afrika"

Die Mainzerin Daniela Ernst lebt und arbeitet sechs bis acht Monate im Jahr in Kenia in dem von ihr selbst gegründeten Projekt. Die restliche Zeit verbringt sie in Deutschland, wirbt um Spenden und macht ihr Hilfsprojekt immer mehr bekannt. Währenddessen arbeitet sie in Mainz als Bedienung und in der Küche, um einen Teil der Kosten für ihre Zeit in Kenia zu erwirtschaften.

Auf der Homepage von Danielas Afrika erfahren Sie, was sie vor Jahren zu ihrem Entschluss bewogen hat, was sie in Kenia bereits alles bewirkt hat, um Kindern Bildung zu vermitteln und ihnen und ihren Familien ein sicheres, lebenswertes Dasein zu schaffen, und wie kraftvoll und unermüdlich sie ihr Herzensprojekt vorantreibt. Da sie es manchmal nicht schafft, die Internetseite aktuell zu halten, gibt es Neuigkeiten auch auf ihrer Facebook-Seite, die Sie aufrufen können, auch wenn Sie selbst keinen Facebook-Account haben. Gerne können Sie auch die Informationen erhalten, die Daniela Ernst in unregelmäßigen Abständen per E-Mail verschickt und in denen sie sehr lebendig und mit vielen Fotos über die Fortschritte ihres Projekts und über das Zusammenleben mit "ihren" Menschen in Kenia berichtet. Bitte melden Sie sich - unter Angabe Ihrer E-Mail-Adresse - in unserem Gemeindebüro.
 

Evangelische Wohnungslosenhilfe Mainz

Keine Wohnung zu haben, ist sicherlich die größte Ausprägung von Armut in Deutschland. Ohne festen Wohnsitz hat man keine Privatsphäre. Es ist schwer sich zu pflegen, alles muss immer durchdacht und organisiert werden. Deshalb bietet der Tagesaufenthalt der Psychosozialen Beratungsstelle in Mainz wohnungslosen Menschen einen Rückzugsort. Hier erhalten täglich durchschnittlich 20 Personen ein Frühstück, waschen und trocknen ihre Wäsche, nutzen das Angebot der Kleiderkammer und duschen. Auch eine Sozialarbeiterin unterstützt sie dabei, ihre Angelegenheiten zu regeln.
 

Flüchtlingshilfe Bodenheim ("Kulturbuntes Bodenheim")

Weltweit sind Millionen von Menschen auf der Flucht. Sie müssen ihr Heimatland verlassen, weil ihr Leben bedroht ist durch Krieg, Gewalt, Terror, aber auch durch Hunger und Not. Nur ein verschwindend kleiner Teil dieser Männer, Frauen und Kinder kommt zu uns nach Deutschland, aber sie alle hoffen darauf, dass sie hier auf Menschen treffen, die sich ihrer annehmen und ihnen in ihrer schwierigen Lage zur Seite stehen, damit sie eine Zukunftsperspektive entwickeln können. Mit dieser Kollekte für "Kulturbuntes Bodenheim" wollen wir einen finanziellen Beitrag dazu leisten.
 

Hermannsburger Mission

Das Evangelisch-lutherische Missionswerk in Niedersachsen ist Teil eines großen Netzwerks, das im Verbund mit 22 Partnerkirchen in 18 Ländern arbeitet. Es engagiert sich personell im Austausch von Theologinnen und Theologen und Entwicklungsfachkräften zwischen evangelischen Kirchen in Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika und unterstützt Projekte seiner Partner finanziell. Auf diese Weise wird die frohe Botschaft des Evangeliums durch tätige Nächstenliebe bewahrheitet und bekräftigt.
 

Hospiz in Mainz-Drais (Christophorus-Hospiz Mainz)

Die Hospizidee stellt die Sorge um schwerkranke und sterbende Menschen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die Hilfsangebote gelten auch deren Angehörigen und Freunden. Alles zu tun, um die bestmögliche Lebensqualität bis zuletzt zu gewährleisten, ist das Hauptanliegen von Hospiz und Palliative Care. Wahrhaftigkeit in der Kommunikation und Respekt vor Würde und Autonomie des Menschen gehören zum Wesen der Mainzer Hospizbewegung. Der Mensch wird in seiner Ganzheit wahrgenommen, daher erfolgt auch das Handeln auf den unterschiedlichen Ebenen des Menschseins. Aufgrund bundeseinheitlicher Richtlinien müssen fünf Prozent der laufenden Kosten des Christophorus-Hospizes durch Spenden gedeckt werden.
 

Kinderheim in Rumänien

Diese Kollekte ist für ein Kinderheim in Rumänien bestimmt, in dem Waisenkinder ein neues Zuhause haben, gut versorgt werden und ein Stück Geborgenheit finden, was für ihre Entwicklung und ihr seelisches Wohlbefinden ganz wichtig ist.
 

Kinderwerk Lima

Das Kinderwerk Lima ist eine christliche Hilfsorganisation, die Kindern aus benachteiligten Verhältnissen in Südamerika (Peru, Paraguay) und Afrika (Burundi) durch Bildung "Chancen fürs Leben" eröffnet.
 

Kirchenmusikalische Arbeit in unserer Gemeinde

Mit dieser Kollekte finanzieren wir z. B. Konzerte unserer Kantorei, aber auch die Arbeit unserer Gemeindeband und des Kinderchors, in dem Kinder im Grundschulalter gemeinsam singen und Gemeinschaft erfahren, damit ihre Freude an der Musik geweckt und vertieft wird. Musik ist nicht nur eine persönliche Bereicherung für alle, die in einem Chor oder in der Band mitwirken, sondern sie ist auch eine große Bereicherung für die Gottesdienste, die von "unseren" Sängerinnen, Sängern und Gemeindebandmitgliedern regelmäßig musikalisch mitgestaltet werden. Kirchenmusik ist eine Form der Verkündigung!
 

Krankenhaus in Gomel (Republik Belarus)

Gomel liegt in der Nähe von Tschernobyl, wo sich 1986 das Reaktorunglück ereignet hat. Die Menschen dort leiden bis heute an den Spätfolgen der radioaktiven Strahlung. Im ehemaligen Dekanat Oppenheim wurde ein Hilfsprojekt ins Leben gerufen, das dafür sorgt, das das Krankenhaus in Gomel mit Medikamenten und medizinischen Geräten ausgestattet wird, damit die Menschen dort gut versorgt sind und wieder gesund werden können.
 

Ingenieure ohne Grenzen e.V.

Ingenieure ohne Grenzen e.V. ist eine gemeinnützige und unabhängige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit. Sie unterstützt Menschen dort, wo technische Zusammenarbeit nötig und möglich ist, insbesondere durch die Versorgung der infrastrukturellen Grundbedürfnisse in den Bereichen Wasser, Strom und Sanitär. In gemeinsamen Projekten mit lokalen Partnern an Schulen und in ländlichen Gemeinden werden praktische und professionelle Lösungen erarbeitet und umgesetzt. Dabei werden möglichst regionale Materialien verwendet. Die Projekte von Ingenieure ohne Grenzen e.V. sind dann erst erfolgreich abgeschlossen, wenn Menschen vor Ort diese selbständig weiterführen können – nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe.
 

Oguyo Small Home e.V.

Die gemeinnützige Organisation Oguyo Small Home e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, AIDS-Waisen in Kenia eine Zukunftsperspektive zu schaffen.
 

Ökumenische Notfallseelsorge Mainz-Bingen

In der Notfallseelsorge Mainz-Bingen arbeiten zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche mit, um eine Rufbereitschaft rund um die Uhr zu leisten. Die Einsätze finden überwiegend im häuslichen Umfeld statt (Überbringen von Todesnachrichten mit der Polizei, erfolglose Reanimationen, Suizide, plötzlicher Kindstod), seltener bei Verkehrsunfällen, Bränden und sonstigen Notfällen. Einsatzgebiet ist der ganze Landkreis.
 

Oppenheimer Tafel

In Deutschland leben Millionen Menschen in Einkommensarmut oder sind unmittelbar von ihr bedroht: vor allem Arbeitslose, Geringverdiener, Alleinerziehende und Rentner. Gleichzeitig fallen täglich bei Lebensmittelproduzenten, in Supermärkten, Hotels und Restaurants, auf Wochenmärkten und bei Veranstaltungen große Mengen von Lebensmitteln an, die – obwohl qualitativ einwandfrei – im Wirtschaftskreislauf nicht mehr verkauft werden können. Die Tafeln, darunter die Oppenheimer Tafel, schaffen einen Ausgleich: Sie sammeln diese überschüssigen Lebensmittel ein und verteilen sie an sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen. Verteilt werden bei den Tafeln ausschließlich gespendete Lebensmittel. Zugekauft wird nichts. Miete, Transport- und Verwaltungskosten der Tafeln werden über Spender und Sponsoren gedeckt. So schaffen die Tafeln eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel – zu Gunsten aller Beteiligten.
 

Partnergemeinde Müllerdorf-Zappendorf

Unsere Partnergemeinde Müllerdorf-Zappendorf in Sachsen-Anhalt verfügt über wunderschöne Kirchen, aber leider nur über wenig finanzielle Mittel, um diese Kirchen zu erhalten und notwendige Reparaturen durchzuführen. Auch das Gemeindeleben dort findet unter schwierigen Bedingungen statt, denn die Zahl der Kirchenmitglieder ist in den östlichen Bundesländern sehr viel geringer als in den westlichen. Die Menschen unserer Partnergemeinde freuen sich daher sehr über Unterstützung - unsere Kollekte soll dazu einen Beitrag leisten.
 

Patenkind unserer Kirchengemeinde

Diese Kollekte ist bestimmt für das Patenkind unserer Kindergottesdienstkinder. Durch Ihre Gabe tragen Sie dazu bei, dass dieses Kind mit allem versorgt wird, was es zum Leben braucht; dass es die Schule besuchen kann und auf diese Weise bessere Zukunftschancen bekommt.
 

Sozialfonds

Immer öfter stehen Menschen vor der Tür des Pfarrhauses, die bedürftig sind: Menschen ohne festen Wohnsitz, die die meiste Zeit auf der Straße leben, oder Hartz-IV-Empfänger aus Bodenheim und Nackenheim, bei denen das Geld am Monatsende nicht reicht. Wir haben vor einiger Zeit als Kirchenvorstand eine feste Haushaltsstelle eingerichtet, in die wir Gelder einstellen für diesen sozialen Zweck. Trotzdem sind wir auf Unterstützung angewiesen und freuen uns sehr über Spenden!